| Abgegangene Kapellen | |
| Kapelle
in der oberen Kreuzmatt Gemäss der Dorfgeschichte von Robert Müller stiess man in der oberen Kreuzmatt auf die Grundmauern einer sehr alten Kapelle. Es könnte sich dort um den Mittelpunkt einer Siedlung gehandelt haben. Literatur: |
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Kreuze in der Kreuzmatt In der Kreuzmatt stand am See ein grosses Kreuz. Um 1800 sind drei Kreuze bildlich festgehalten. Der Sage nach soll sich dort eine Richtstätte befunden haben. An deren Stelle man später zur Bannung des Geisterspucks drei Kreuze errichten liess. 1425 soll die Festnahme des Sohnes von Landammann Josef Roth erfolgt sein. Dieser machte sich der Bestechlichkeit schuldig, wofür man in auf der Richtstätte in der Kreuzmatt enthauptete. Am 22. August 1846 fand man in dieser Gegend einen Degen, dem man im Volksmund die Bedeutung des Ehrendegens beimass, der dem jungen Roth ins Grab gegeben sein soll. Literatur: |
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Kreuz-
oder Schutzengelkapelle Eine Kapelle stand an der Landstrasse nach Altdorf auf dem Areal des Kreuzrieds. Dort bog einst die Strasse zur Ziegelhütte ab (heute Bahntrasse Einmündung Dorfstrasse in Gotthardstrasse im Oberdorf). Die Bezeichnung Kreuzried ist schon für 1735 belegt. Nach Helmi Gasser dürfte es sich zuerst um ein Kreuz, später um ein Bildstock gehandelt haben. 1863 erhielt das Kapellchen zur Eröffnung der Axenstrasse eine neue Ausstattung (Ölberggruppe). 1864 wurde die Kapelle auf quadratischem Grundriss neu gebaut. 1958 wurde das Kapellchen beim Bau der Gotthardstrasse abgerissen. Die Kapelle wurde auch "Käppeli bei der Allmend" oder "Käppeli ob dem Dorf" genannt. Literatur: |
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Abgebrochenes Beinhaus Das abgebrochene Beinhaus (bei der Alten Kirche) wurde am Anschluss des Kirchenbaus, im Ausgang des 17. Jahrhunderts errichtet. Das gewölbte Innere wies einen kleinen Altar auf. 1951 wurde das Beinhaus mit der Friedhofmauer wegen der Strassenkorrektion abgebrochen. Das Beinhaus stand im Eingangsbereich zur alten Kirche. Literatur: |
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