| Altes Gemeindehaus (Pfarrhaus / Schulhaus) | |
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Nach dem Kirchenbau von 1686 wurde ein Stall gegenüber der neuerbauten Kirche erworben, um dort das Pfarrhaus zu erbauen. Das dreigeschossige Steinhaus erfuhr im Jahre 1868 eine tiefgreifende Umgestaltung und eine vertikale Funktionsteilung in Pfarr- und Schulhaus. Nach dem Bau der neuen Kirche konnte 1911 auch das neu erbaute Pfarrhaus auf dem Grundbühl bezogen werden. Das Gebäude diente nun vorwiegend als Schulhaus. Das Pfrundhaus wurde vom Bischof
schliesslich der Gemeinde zu eigen übergeben. Damit wurde es möglich,
das Gebäude frei zu verwenden. In den Jahren 1951 bis 1955 wurde das Gebäude nach dem Bezug des neuen Schulhauses Matte im Ausserdorf zur Gemeindekanzlei umgebaut.
Das Haus diente nun als Sitz der Gemeindeverwaltung und auch als
Tagungsstätte des Gemeinderates. Anfänglich fanden die
Gemeinderatssitzungen in der alten Pfarrhelferstube, später im zweiten
Obergeschoss statt.
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| Literatur: Gasser Helmi, Die Kunstdenkmäler des Kantons Uri, Band 2, S. 114; Urner Wochenblatt, Nr. 76/1999; Flüelen, S. 73.. Fotos: |
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© Gemeinde Flüelen / Phideau & Fido www.fluelen.ch / 9.5.2002 |
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